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Tchibo-Reisen noch in diesem Sommer: Von London über Gran Canaria bis Dubai

Tchibo Reisen
Vom Orient bis zum Berlin-Urlaub - Schöne Reisen bei Tchibo

Tchibo Reisen bietet noch Last Minute Sommer Schnäppchen, genau zehn an der Zahl. In Spanien warten Gran Canaria (z. B. 8 Tage ab 779 EUR), Ibiza (8 Tage ab 639 EUR) und Mallorca (z. B. 5 Tage für 319 EUR). Auch in Portugal kann man mit besserem Wetter als hier rechnen, wenn es einem nun doch zu viel regnet. Die Blumeninsel Madeira und die Hauptstadt Lissabon laden ein. Weitere Städte sind Berlin (z. B. 3 Tage für 169 EUR), London (3 Tage ab 269 EUR) und Wien (4 Tage für 169 EUR). In Antalya kann man es sich im 5-Sterne-Hotel “Flora Garden Beach Club” gut gehen lassen, 8 Tage All Inclusive Urlaub sind für 819 EUR zu haben. Wer auf jeden Fall schönes Wetter haben will, ist in Dubai auf der sicheren Seite, hier kosten 8 Tage ab 689.

Das waren aber nur die Last Minute Reisen, Tchibo bietet auch Golfreisen, Flugreisen in den Orient, Familienreisen, kulinarische Reisen und vieles mehr an. Besonders schön ist die Kategorie Romantische Reisen, dort nächtigt man in wunderschönen Schlössern und mächtigen Burgen.

Hier geht es zu Tchibo Reisen: http://reisen.tchibo.de

Alle Angaben ohne Gewähr.

Frida Kahlo Retrospektive noch bis zum 9. August in Berlin

Frida Kahlo: Selbstbildnis mit Samtkleid
Frida Kahlo: Selbstbildnis mit Samtkleid, 1926, Privatbesitz, Courtesy Galería Arvil, Mexiko Stadt © Banco de México Diego Rivera & Frida Kahlo Museums Trust, México, D.F. / VG Bild-Kunst, Bonn 2010

Noch bis zum 9. August 2010 wird im Martin-Gropius-Bau in Berlin die bisher größte Frida Kahlo Retrospektive Deutschlands gezeigt. 150 Bilder und teils noch nie gezeigte Zeichnungen aus 30 mexikanischen und 15 US-amerikanischen Kollektionen und einige Stücke aus dem Leben der Malerin bieten einen umfassenden Überblick über ihr Werk. Über 150.000 Menschen besuchten die Ausstellung bisher – ein Besucherrekord! Nach dem Besuch in Berlin geht die Retrospektive nach Wien, dort wird sie vom 1. September bis zum 5. Dezember 2010 zu sehen sein.

Frida Kahlo wurde 1907 in Coyoacán in Mexiko geboren. Den deutschen Nachnamen hatte sie von ihrem Vater Carl Wilhelm Kahlo, der aus Pforzheim stammte. 1925 wurde sie bei einem Busunglück schwer verletzt und war immer wieder für lange Zeit bettlägerig. Im Bett begann sie zu malen. Ganz gesund wurde sie nie mehr, konnte aber später wieder laufen. 1929 heiratete sie den mexikanischen Maler Diego Rivera. Das Paar verbrachte mit Unterbrechungen drei Jahre in den USA, dort hatte Riviera mehrere Aufträge. 1934 trennte sich Kahlo von ihrem Mann, der mehrfach Affairen hatte. Später ließ er sich scheiden, doch 1940 heirateten sie ein zweites Mal.

Frida Kahlo war Zeit ihres Lebens politisch aktiv und malte leidenschaftlich. Alle ihre Schmerzen – körperlich und seelisch – verarbeitete sie auf diese Weise. Sie beteiligte sich an mehreren Austellungen, von denen eine in Paris stattfand. Der Louvre kaufte eines ihrer Bilder – das erste Bild eines mexikanischen Malers überhaupt. In zwei New Yorker Ausstellungen wurden ihre Bilder präsentiert. Kahlo arbeitete auch zehn Jahre lang als Lehrkraft an der Schule für Malerei und Skulptur des Ministeriums für Erziehung, genannt “La Esmeralda”. Meist wurde der Unterricht in ihrem Haus abgehalten, das sie wegen ihrer labilen Gesundheit nicht immer verlassen konnte.

Kinderlähmung, Fehlgeburten, Nierenentzündung, eine Depression nach dem Tod des Vaters, vor allem aber viele Rückenoperationen – die Künstlerin litt immer wieder an schweren Krankheiten. Sie trug seit ihrem Busunfall verschiedenste medizinische Korsette und wurde gegen die Schmerzen mit starken Morphinen behandelt. 1954 starb sie an einer Lungenembolie – ob sie Selbstmord begangen hatte, wurde nie genauer untersucht.

Heute zählt sie sicher zu den bekanntesten Künstlern überhaupt – natürlich hat auch ihr bewegtes Leben zum Mythos beigetragen. Mehrere Verfilmungen hat es gegeben, darunter die von und mit der mexikanischen Schauspielerin Selma Hayek.

Thematisch recht passend präsentiert der Martin-Gropius-Bau auch noch eine Ausstellung über “Teotihuacan – Mexikos geheimnisvolle Pyramidenstadt”. Diese Stadt war von 100 bis 650 nach Christi Geburt die wohl größte Stadt der westlichen Hemisphäre außerhalb Europas – mit bis zu 250.000 Einwohnern. Alles was man über das Leben in Teotihuacan weiß, wurde in dieser Ausstellung zusammengetragen. Sie ist noch bis zum 10. Oktober 2010 zu sehen.

Besucher, die sich nach Frida Kahlo nicht weiter mit Mexiko beschäftigen mögen, interessieren sich vielleicht für “Olafur Eliasson: Innen Stadt Außen”. Skulpturen und Installationen, die mit Spiegelbildern arbeiten, regenbogenbunte Lichtschleifen, optische Spielereien und technische Wunderwerke – davon erzählen die Journalisten, die diese Ausstellung schon gesehen haben. Bis zum 9. August 2010 haben auch andere Besucher noch Gelegenheit dazu.

Martin-Gropius-Bau in Berlin, Bild: © Peter von Bechen - www.pixelio.de
Martin-Gropius-Bau in Berlin, Bild: © Peter von Bechen - www.pixelio.de

Infos über den Martin-Gropius-Bau:
Adresse: Martin-Gropius-Bau Berlin, Niederkirchnerstraße 7/Ecke Stresemannstr. 110, 10963 Berlin
Telefon: +49 (0)30 254 86-0
E-Mail: post@gropiusbau.de
Internet: http://www.gropiusbau.de
Wegen des großen Andrangs öffnet der Martin-Gropius-Bau in den letzten zwei Ausstellungswochen – vom 24. Juli bis zum 9. August – das gesamte Haus von 9 bis 22 Uhr.
Der Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ist frei. Erwachsene bezahlen 10,00 EUR für die Frida Kahlo Ausstellung. Ähnliche Preise gelten für die anderen Ausstellungen.

Der Martin-Gropius-Bau liegt zentral in Berlin in der Nähe des Tiergartens, einem großen Park. Vor oder nach dem Museumsbesuch kann man also im Grünen spazieren gehen oder picknicken. Auch das Legoland befindet sich in Fußnähe – so kann man sich vielleicht mit mitreisenden Kindern einigen: Ein Museumsbesuch für Mama und Papa und anschließend gehts für die Kids ins Legoland. Wer danach noch weitere Museumsbesuche erledigen will, kann das Museum für Kommunikation besuchen, ebenfalls nur einen Katzensprung entfernt.