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Meine Outdoor-To-Do-Liste (Blogparade)

Mit diesem Beitrag schließe ich mich einer Blogparade an, die von freiluft-blog.de veranstaltet wurde. Dort könnt ihr euch auch darüber informieren, was eine Blogparade ist.

Da ich nicht besonders sportlich bin, fällt die Liste etwas anders aus, als Sven sich das gedacht hat, aber das ist ja egal.

1. Mein Fahrrad wieder in Ordnung bringen
Ich wollte letztes Jahr mein Fahrrad mit nach Münster nehmen und habe zu dem Zweck das Vorderrad entfernt, aber dann passte es trotzdem nicht in den Fiesta (beim Vorgängermodell ging das!) und nun steht es immer noch mit notdürftig krumm angeschraubtem Rad in der Garage. Sehr gern würde ich mal den Weserradweg fahren, aber das wird dieses Jahr wohl eher nichts. Aber vielleicht ein paar nette kleine Touren, z. B. auf der rechten Rheinseite (Kölns und Umgebung) entlang, dazu hätte ich Lust.

2. Zoos in der Umgebung und in den Niederlanden besuchen

Tiger im Kölner Zoo
Tiger im Kölner Zoo

Wie einige von Euch wissen, liebe ich Lemuren und blogge viel über Zoos (http://zoo.blog-haus.net). Auf meiner Liste stehen Krefeld, Duisburg, Aachen und Wuppertal. Eventuell auch Rheine, aber das ist schon etwas weiter weg. In den Niederlanden wurde mir gerade Rotterdam ans Herz gelegt, außerdem möchte ich unbedingt mal wieder in den Affenzoo Apenheul und eventuell auch in den Amsterdamer Zoo. Der in Arnheim ist auch sehr schön.

3. Aachen erkunden
Als Jugendliche war ich zuletzt in Aachen und vor einigen Wochen mit meinem Freund wieder. Verdutzt stellten wir fest, wie schön diese Stadt ist und haben uns vorgenommen, unsere Nachbarstadt weiterhin zu erkunden.

4. In Seen schwimmen

Im Fühlinger See kann man auch schwimmen und tauchen
Im Fühlinger See kann man auch schwimmen und tauchen

Ich schwimme gern, vertrage aber das Wasser in Schwimmbädern nicht so gut und liebe das Plätschergeräusch, das man im Schwimmbad kaum hört. Daher möchte ich gern mal wieder draußen schwimmen gehen, sei es hier in Köln im Fühlinger See oder in richtig schönen Seen in der Umgebung.

5. Köln und Umgebung erkunden
Natürlich werde ich sowieso wieder viel durch Köln laufen, Fotos machen, Spaziergang-Touren entwickeln und euch bei allesueberkoeln.de über meine Heimatstadt auf dem Laufenden halten. Außerdem werde ich noch einige Orte in der Umgebung besuchen: den Neulandpark in Leverkusen, den Brückenkopfpark in Jülich und die Groov in Zündorf.

Aachen: Der Dom

Der Aachener Dom vom Münsterplatz aus
Der Aachener Dom vom Münsterplatz aus

Wenn man aus Köln kommt, dann lässt man sich von einem anderen Dom nicht so leicht beeindrucken. Auf die Frage der netten Buchhändlerin im Buchladen beim Aachener Dom, welcher uns denn besser gefiele, wussten wir auch keine Antwort. Außer, dass jeder auf seine Weise schön ist. Die Aachenerin hatte eben erst den Kölner Dom von innen besichtigt und war von seiner Größe beeindruckt, fand ihn aber so kalt. Ihr “eigener” sei gemütlicher. Das sehe ich auch so. Der Kölner Dom ist “aus einem Guss”, sehr groß und sehr erhaben. Aber der Aachener Dom, der hat auch was!

Erst einmal sieht man bald, dass seine Teile aus verschiedenen Zeiten stammen. Die ältesten Bauten stammen aus dem 8. Jahrhundert und wurden von Karl dem Großen in Auftrag gegeben. Das Oktogon in der Mitte ist der Teil, der mich am meisten beeindruckt hat. Es war die Kapelle der Kaiserpfalz und mehrere Jahrhunderte lang das größte Kuppelgebäude nördlich der Alpen. Es ist ein achteckiger Raum mit einer Galerie, die mit Säulen geschmückt ist. Einige dieser Säulen stammen aus Rom, andere (laut Wikipedia) aus St. Gereon in Köln. Im Dach der Kuppel befindet sich ein Mosaik aus den Jahren 1880/81 nach Entwürfen des belgischen Architekten Jean-Baptiste de Béthune.

Der Domhof
Der Domhof

Obwohl dieses Mosaik herrlich ist, haben mich persönlich die anderen Mosaiken sowohl im unteren Umgang als auch im oberen Stockwerk begeistert. Diese sind aus gold-glänzendem Material und in Blau und Schwarz gehalten und erinnern mich an maurische Kunst: Eher selten sind Vögel, ein Segelschiff oder Pflanzen zu sehen – meistens sind es Muster und Formen, die die Decken schmücken. Leider finde ich nirgendwo Angaben, inwiefern dieser Schmuck der ursprünglichen Ausschmückung des Oktogons entspricht, das ja immerhin auch nach byzantinischen Vorbildern entstand. Angebracht wurde es, ebenso wie die Marmorverkleidung, nach Entwürfen von Hermann Schaper aus Hannover und ausgeführt von der Glasmosaikgesellschaft Puhl & Wagner in Rixdorf (Berlin). Auf voll ausgeleuchteten Fotos sehen diese Mosaiken nicht halb so schön aus wie im geheimnisvollen Halbdunkel der Kirche.

Weitere Gebäudeteile sind der gotische Chor aus dem 14. und 15. Jahrhundert und mehrere Seitenkapellen, von denen die letzte 1767 umgebaut wurde.

Gerade diese verschiedenen Baustile machen von außen das Besondere des Aachener Doms aus, wie ich finde. Vor dem Eingang befindet sich ein herrlicher alter Hof von uralten Häusern umgeben, hier kann man gemütlich sitzen und nach dem Halbdunkel im Inneren die Sonne genießen.