Category Archives: Städte

London – Teil 1 – Flug mit Air Berlin von Düsseldorf nach Stansted Airport

Das Leben hält oftmals angenehme Überraschungen parat. So lud mich neulich mein Vater zu einer kleinen Reise nach London ein. Ein verlängertes Wochenende von Donnerstag bis Montag sollte sein – genug Zeit, um sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten anzusehen. Oder auch nicht, denn man könnte wahrscheinlich einen Monat lang täglich acht Stunden durch London marschieren und es gäbe immer noch genug anzusehen, denn im Vergleich zu deutschen Städten ist die englische Metropole im zweiten Weltkrieg kaum zerstört worden.

Mit diesem kleinen Flugzeug flogen wir von Düsseldorf nach London
Mit diesem kleinen Flugzeug flogen wir von Düsseldorf nach London

Der Air-Berlin-Flug ging von Düsseldorf zum ziemlich außerhalb liegenden Londoner Flughafen Stansted. Von Köln aus fuhren wir mit dem Zug, da wählt man nach Düsseldorf die Preisstufe 5, wenn man ein normales VRS-Ticket kaufen möchte, mit dem kann man dann auch in Köln und Düsseldorf jeweils die entsprechenden Busse und Bahnen nutzen. Das ist möglich, da VRS (der Verkehrsverbund in dem Köln sich befindet) und VRR (der für Düsseldorf zuständige Verkehrsverbund) kooperieren.

Mit der S-Bahn S11 kommt man direkt am Flughafen an, mit dem Regionalexpress aber nicht, da muss man dann den Skytrain nehmen, eine Art Schwebebahn, die regelmäßig vom Bahnhof “Düsseldorf Flughafen” über die verschiedenen Parkhäuser bis zu den Terminals fährt.

Am recht großen Düsseldorfer Flughafen wurden wir nach dem Checkin lange Gänge entlang geschickt, dann war die eigentliche Kontrolle geschlossen und wir mussten eine Treppe hinauf, wieder durch viele Gänge gehen, uns der Kontrolle unterziehen, eine Treppe hinunter steigen und nochmal eine lange Strecke zurücklegen, bis wir endlich am Gate waren.

Ich empfehle daher dringend, sehr rechtzeitig am Flughafen zu sein, vor allem, wenn man nicht gut zu Fuß ist. Die Entfernungen, die man dort zurück legt, kosten richtig viel Zeit, auch wenn man flott geht. Vom kleineren Kölner Flughafen bin ich das überhaupt nicht gewöhnt.

Um zum Bus zu gelangen, der uns zum Flugzeug fuhr, mussten wir eine recht lange Treppe hinunter gehen, auch wieder nicht gerade behindertengerecht. Aber egal, wir waren ja gut zu Fuß und machten Scherze, dass wir nun, nach der Besichtigung der Parkhäuser vom Skytrain aus auch die verschiedenen Flughafengebäude anschauen konnten, weil der Bus uns quer über das Gelände fuhr.

Zu unserer Überraschung wartete eine kleine Propellermaschine auf uns, die uns dann in einem Flug ohne Besonderheiten nach Stansted brachte.

Dort mussten wir durch ein Gebäude laufen, einen Bus zum nächsten Gebäude nehmen und schließlich unser Gepäck in Empfang nehmen.

Stansted Airport im Nordosten Londons wird hauptsächlich von Ryan Air und EasyJet genutzt
Stansted Airport im Nordosten Londons wird hauptsächlich von Ryan Air und EasyJet genutzt

Der Flughafen befindet sich weit außerhalb der Stadt und es gibt mehrere Möglichkeiten nach London zu gelangen. Eine Verbindung mit der Untergrundbahn oder dem regulären Busnetz gibt es nicht. Stattdessen fährt der Stansted Express Zug in etwa 45 Minuten zum Londoner Bahnhof Liverpool Street. Da man hier aber pro Person 22 £ bezahlen muss, bietet es sich an, eine der zahlreichen Buslinien zu wählen. EasyBus ist mit 8,50 £ pro Person besonders günstig und fährt recht regelmäßig zur U-Bahn-Station Baker Street, Fahrtdauer: ca. 75 Minuten. Andere Busse sind meistens länger unterwegs, da sie mehr Zwischenstopps einlegen.

Wir fuhren mit einem kleinen und nur mäßig gut klimatisierten Bus. Eigentlich kann man nicht über den Service klagen, vor allem bei dem Preis. Schlimmer waren die Mitfahrer, weil sich zwei Damen lauthals unterhielten, vor allem die eine redete ohne Unterlass und so laut, dass es kaum möglich war, nicht zuzuhören. Als der Fahrer dann noch das Radio einschaltete, wurde es recht nervig.

Baker Street ist eine mittelgroße Haltestelle und wir kauften dort zwei Oystercards – darüber mehr in einem der nächsten Artikel über das Londoner U-Bahn-System.

Zurück wählten wir übrigens doch den teuren Stansted Express, da wir zur Baker Street zweimal umsteigen mussten und es in der Londoner U-Bahn nicht ohne Treppensteigen geht, was mit Koffern doch sehr mühsam ist.

Urlaub an der Ostsee in Glücksburg

Glücksburg – so muss ein Urlaubsort heißen, der schöne Ferien verspricht und tatsächlich kann man sich hier wirklich wohl fühlen, wenn man nicht gerade ein aufregendes Nachtleben erwartet, sondern Ruhe sucht. Das Ostseebad und seine Umgebung bieten viel Raum für ausgedehnte Spaziergänge, entweder am Meer oder durch die hübschen Ortsteile mit ihrer typisch norddeutschen Architektur oder auch durch eines der größten Waldgebiete Schleswig-Holsteins. Das Wasserschloss Glücksburg selbst ist ein Besuchermagnet, auch weil hier u. a. die Serie “Der Fürst und das Mädchen” mit Maximilian Schell und Hans-Peter Korff gedreht wurde.

Das Schlösschen ist – auch wenn man keine ZDF-Serien schaut – wirklich wunderhübsch und bietet von allen Seiten ein tolles Foto-Motiv und einen Mittelpunkt für einen Spaziergang rund um den See, in dem es liegt. In einem Bereich des ehemaligen Schlossparks wurde ein sehr schöner Rosengarten angelegt, mit über 500 herrlichen Sorten.

Wassersportler möchten vielleicht die Hanseatische Yachtschule besuchen, die größte und älteste Yachtschule Deutschlands.

Hat man dann Lust auf Shopping und eine größere Auswahl an Restaurants, so ist Flensburg nur etwa 10 Kilometer weit entfernt. Kaum weiter ist es zur dänischen Grenze und die kleinen Ortschaften an der Flensburger Förde sind alle sehr hübsch.

Ich habe meinen Urlaub in Glücksburg sehr genossen, auch wenn es so kalt und regnerisch war, dass wir nicht ein einziges Mal in der Ostsee baden konnten. Allerdings kam meistens abends die Sonne heraus, so dass ich dann wunderschöne Spaziergänge machen konnte.

Im nächsten Artikel gebe ich euch Tipps für Ferienwohnungen, die in nächster Zeit noch frei sind.

Japan-Tag am 15. Oktober 2011 in Düsseldorf

Kindergruppe auf dem Japan-Tag 2010, Foto: © Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH
Kindergruppe auf dem Japan-Tag 2010, Foto: © Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH

Am 15. Oktober 2011 ist in Düsseldorf Japan-Tag. Asien ist modern, das ist klar. Aber anders als das China-Jahr, das im kommenden Jahr in Köln stattfindet und hauptsächlich wirtschaftlichen Interessen dient, hat Düsseldorf einen guten Grund für diese Feier: Die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt beheimatet die drittgrößte japanische Gemeinde in Europa nach London und Paris.

Auf der Hauptbühne treten an diesem Tag rund 400 Künstler auf, zusätzlich geben 40 Info- und Demonstrationsständen Einblicke in die fernöstliche Kultur: Besucher können sich in Origami und Kalligrafie üben, Samurai präsentieren Rüstungen und Langwaffen, es werden Kimono-Anproben und Ikebana-Vorführungen veranstaltet und dazu schlemmen die Besucher japanische Spezialitäten wie Sushi und Sake-Wein. Musikalische Gäste sind die Gruppe “Music & Rhythms”, die mit ihrer Show auch schon in Korea, Afrika, der Mongolei und Saudi-Arabien auf Tour waren sowie Kana und Miu.

Feuerwerk beim letzten Japan-Tag, Foto: © Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH
Feuerwerk beim letzten Japan-Tag, Foto: © Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH

Ein weiterer Höhepunkt ist das große japanische Abschluss-Feuerwerk.

Vielleicht wollt ihr aber auch gleich das ganze Wochenende in Düsseldorf verbringen? Das ist z. B. dann sinnvoll, wenn ihr Fans der japanischen Künstlerin Halko Momoi seid, die schon am Freitag Abend auf der großen Bühne am Burgplatz auftreten wird. Aber auch sonst hat Düsseldorf natürlich genug zu bieten: eine schöne Altstadt direkt am Rhein, eine tolle Promenade am Fluss, den Aqua-Zoo, den Fernsehturm, viele Theater, Museen, Kinos und noch einiges mehr!

Hotel buchen über Expedia:

Der Strand von Orosei

Orosei besitzt auch einen Strand. Zwar reicht das eigentliche Dorf nicht bis ans Wasser – das war früher unüblich, denn durch Sturmfluten, Piraten und andere Widrigkeiten war die Küste viel zu gefährlich – aber über eine Straße erreicht man nach etwa einem Kilometer den wunderbaren Sandstrand von Orosei, Marina di Orosei.

Vom Parkplatz aus überquert man eine kleine Fußgängerbrücke über einen Fluss, dort sieht es dank der Warnschilder und überquellender Mülleimer erst einmal nicht sehr einladend aus, aber dann ist der Strand wirklich sehr schön.

Orosei – Spaziergang am Fluß

Ich mag sehr gerne den Ort Orosei mit seiner tollen Altstadt und dem wunderbaren Sandstrand. Diesmal parkten wir am nördlichen Ortrand in der Via Sebastiano Chisu und folgten einem asphaltierten Weg, der am Fluss entlang Richtung Meer führt. Das Wasser lässt riesigen Schilf wuchern und allerhand Unkräuter in den schönsten Farben blühen, das wiederum erfreut die Schmetterlinge. Vogelgesang gibt es reichlich dazu.

Orgosolo auf Sardinien

Orgosolo ist ebenfalls ein sardisches Bergdorf, in der Nähe der Provinzhauptstadt Nuoro. Es ist vor allem für seine Murales, die Malereien an den Wänden der Häuser, bekannt. Aber nicht nur die sind sehenswert. Wer sich an den engen Gassen sattgesehen hat, sollte einen Blick auf die wunderschöne Natur rund um das Dorf werfen!

Ich zeige euch heute und morgen Bilder von Orgosolo, für einen Artikel waren es einfach zu viele.

Man sieht erstaunlich viele Pferde in Orgosolo und es gibt recht viel Tourismus und Verkehr. Heute sahen wir vier große Touristen-Gruppen.

Wenn ihr selbst mit dem Auto fahrt: Nicht erschrecken, wenn jemand hupt! Die Orgolesen hupen jedes Mal, wenn sie einen Bekannten sehen und in einem Dorf dieser Größe kennt fast jeder jeden …

Den Fiat 500 habe ich fotografiert, weil es davon jede Menge gibt und zwar sowohl die alte Variante, die wirklich winzig ist, als auch den neuen, den wir selbst als Mietwagen fahren und der ein tolles kleines Auto ist!

Dorgali auf Sardinien

Dorgali, ein schönes Bergdorf an der Ostküste Sardiniens ist die Gemeinde, zu der unser beschauliches Ferienörtchen Cala Gonone gehört. Während Cala Gonone im Winter ausgestorben ist, leben in Dorgali viele Einheimische ganzjährig – bestimmt nicht der schlechteste Ort. Ich mag das Dörfchen mit seinen kleinen Geschäften, vielen Bars und Cafés und dem tollen Ausblick auf die umliegenden Berge.

Ich empfehle, das erste der Bilder anzuklicken, dann wird es größer und ihr könnt alle Bilder nacheinander anschauen.

Soest und Soester Bördetag am 14. und 15. Mai 2011

Soest ist immer einen Ausflug wert, finde ich. Das Hansestädtchen mit seiner über 1000jährigen Geschichte konnte nämlich viel aus seiner Vergangenheit erhalten: Fachwerkhäuser, Kirchen, Stadtvillen, Wassermühlen und was man sonst noch alles gern anschaut. Schmale Gassen, kleine Parks – manchmal wirkt die Altstadt, die von einer fast kompletten Stadtmauer umgeben ist, geradezu verwunschen.

Vielleicht ist der Soester Bördetag, der an zwei Tagen stattfindet, nämlich am 14. und 15. Mai 2011, ein Anlass, diese schnuckelige Stadt einmal anzusehen? “Hobby, Freizeit, Sammelfieber” steht als Thema im Mittelpunkt des traditionellen Stadtfestes. Viele Soester Bürger und Gruppen präsentieren ihre Lieblingsfreizeit-Beschäftigungen. Bühnenprogramme, Informationsstände, Ausstellungen, Mitmachenaktionen, Kinderprogramm, Vorträge und nicht zuletzt reichhaltige kulinarische Angebote unterhalten dann wieder Soester und Angereiste.