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Monheim

Von Hitdorf (Leverkusen) nach Monheim – Teil 2

Fast hätte ich Teil 2 vergessen, aber hier kommt er nun endlich. Wir befinden uns noch in Hitdorf, wo ich weiterhin viele liebevoll geschmückte Häuser und herrliche bepflanzte Gärten bewundern konnte.

HitdorfEin kleiner Hafen reiht sich an den nächsten.

Von Hitdorf nach MonheimAber schließlich bog ich landeinwärts ab, denn am Rhein entlang geht es nur auf einer unschönen Autostraße weiter.

Von Hitdorf nach MonheimMacht aber nichts, denn hier hat es mir auch sehr gut gefallen.

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Brühl - Schloss Augustusburg und drum herum

Spaziergang in Brühl – Teil 1 – Zum Schloss Augustusburg

Bei schönstem Sommerwetter macht ein Besuch in Brühl besonders viel Spaß. Klar, alles sieht bei Sonne besser aus, aber im Sommer blüht es einfach wunderschön und Bienen und unglaublich viele Libellen sind unterwegs.

Von der Station “Brühl Mitte” aus geht es durch diesen netten Park, der einmal ein Friedhof war, Richtung Innenstadt.

Brühl - Schloss Augustusburg und drum herumEinige Steine und später auch normale Gräber weisen auf die alte Funktion des Parks hin.

Brühl - Schloss Augustusburg und drum herum

Brühl hat eine sehr schöne, gut erhaltene Altstadt. Da, wo es nicht so hübsch ist, hilft man sich mit Gemälden. Ja, das Fachwerkhäuschen ist gar nicht echt!

Brühl - Schloss Augustusburg und drum herum

Dieses niedliche Gebäude ist dagegen ganz echt. Ein Restaurant befindet sich darin.

Brühl - Schloss Augustusburg und drum herum

 

Aber nun zum Schloss. Hier seht Ihr die Orangerie und den davor liegenden Garten.

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Cambrils – Teil 2 – Altstadt und Umgebung

Verkehrstechnisch gibt es in Cambrils zwei klitzekleine Problempunkte. Das erste ist die Bahnlinie, die etwa 500 Meter vom Meer entfernt parallel zur Küste entlang führt und es dem Autofahrer, aber manchmal auch dem Fußgänger, schwer macht, dahin zu gelangen, wo er hin möchte. Das zweite ist die Nationalstraße Avenida del Baix Camp, die man als Fußgänger aber problemlos überqueren kann, weil es einfach alle paar Meter einen Zebrastreifen gibt und 90 % der Katalanen halten, wenn sich ein Fußgänger dort nähert. Nördlich dieser Straße beginnt die Altstadt Cambrils, auf die nur wenige Verkehrsschilder “Nucli antic” hinweisen und wer versteht das schon? Es ist ein bisschen, als wollten die Cambriler gar keine Touristenmassen in diesen traumhaften engen Gassen haben.

Hier seht Ihr die örtliche Kooperative, die Produkte der Landwirtschaft verkauft.

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Dachterrassen und katalanische Flaggen – kein seltener Anblick.

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Ein großer Platz entlang des Passeig de Sant Joan Baptista La Salle – hier gibt es auch einen Wochenmarkt.

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Am nördlichen Ende des Platzes liegt die Musikschule, deren Innenhof Ihr hier seht:

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Links führen mehrere Gassen und Straßen in die Altstadt.

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Cambrils – Teil 1 – Südliche Stadtteile und Sehenswürdigkeiten

 

Wie ich an anderer Stelle schon schrieb: Cambrils ist der Ferienort für Menschen, die es nicht ganz so kommerziell-touristisch mögen. Ja, auch hier wimmelt es von Hotels und Apartmenthäusern, Cafés, Restaurants und Kitsch-Andenken-Läden. Aber weniger als woanders und vor allem hat man hier nicht solch riesige Bausünden begangen, so dass man sich in dem berühmten Loriot-Sketch mit der Hochhaussiedlung wähnt.

Stattdessen gibt es so hübsche Dinge wie die Sirenas – Meerjungfrauen, deren Metallhaare im Wind wehen. Sie stehen direkt am Yachthafen.

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Ungefähr gegenüber befindet sich das Wahrzeichen des Städtchens, der Turm, der einmal der Piratenabwehr diente.

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Hinter der Hafenpromenade könnt Ihr in kleinen Straßen bummeln gehen, es gibt alle Arten von Geschäften, Banken mit Bankautomaten, Cafés und alles ist seit Ende Oktober mit Weihnachtsbeleuchtung geschmückt. Sehr groß ist übrigens auch Halloween; unsere Hotellobby und etliche Geschäfte waren geschmückt und am Tag selbst haben wir viele Verkleidete gesehen.

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Ebenfalls am Wasser, weiter westlich, liegt der kleine und sehr hübsche Parc del Pescador (Park des Fischers) mit vielen verschiedenen Bäumen, einem Café, freiem Wifi, etlichen Spielplatzelementen, …

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… einem großen Springbrunnen (seht Ihr dahinter das Meer glitzern?) …

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… und vielen Vögeln, darunter diesen hübschen Papageien (oder Sittichen), die in der ganzen Region verbreitet sind.

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Auf unserem Spaziergang weiter am Meer entlang gingen wir über eine kleine Fußgängerbrücke, auf deren Rand sich Eidechsen sonnten.

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Und in ein Wäldchen mit Pappeln und vielen anderen Bäumen hinein.

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Am Ende der Parkanlage stößt man auf römische Ausgrabungen.

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Zeit, wieder zurück zu gehen und in einem der Pavillons am Hafen ein Getränk oder einen Snack zu sich zu nehmen. ;-) Oder einen Kaffee. Oft bekommt man eine spezielle Variante, bei der 20 bis 30 % der Kaffeebohnen nicht nur geröstet, sondern auch karamellisiert wurden, das schmeckt sehr lecker. Diese Mischung ist in Spanien, Portugal und Teilen Südamerikas populär.

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Tarragona – Teil 2 – Altstadt

Und weiter geht es mit Tarragona…

Nach unserem Mittagessen warfen wir noch einige Blicke in die angrenzenden Straßen, alle mit unterschiedlichem Weihnachtsschmuck.

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Schöne Kacheln gibt es viel in dieser Region.

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Dann spazierten wir durch die Carrer des Còs del Bou auf den Circo Romano zu und erahnten zum ersten Mal, was mit “Römerstadt Tarragona” gemeint ist.

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Auf der angrenzenden Hausmauer ist aufgemalt, wie es hier einmal ausgesehen hat.

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Wie bereits erwähnt, feiert man in Katalonien mit Freude Halloween. Das Casino hat gleich einen ganzen Friedhof aufgebaut. Übrigens etwas gruselig, dass der arme John Goodman dafür sterben musste!

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Mitten im Friedhof hatte sich diese hübsche Türkentaube niedergelassen.

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Ein paar Meter weiter hat man einmal mehr einen wunderschönen Meeresblick. Der Park gehört zum weiter unten liegenden Amphitheater, ein weiteres römisches Überbleibsel.

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Tarragona – Teil 1 – Ramblas und Plaça de la Font

Unser erster Ausflugsversuch nach Tarragona scheiterte kläglich: Wir wurden nicht schlau aus blauen, grünen und andersfarbig markierten Parkplätzen, hatten Höhenangst beim Befahren einer Rampe über dem Abgrund am Meer, verstanden erst spät, dass man an den Parkuhren das Autokennzeichen eingeben musste und selbst dann wollte die Uhr scheinbar exakt abgezähltes Kleingeld oder hatte etwas anderes zu bemängeln, was wir jedoch in verschiedenen Sprachen nicht verstanden. So gaben wir auf, kehrten einfach am nächsten Tag mit dem Zug zurück und verbrachten unbeschwert viele wunderschöne Stunden in dieser herrlichen Stadt.

Vom Bahnhof aus wendet man sich nach rechts und gleich wird’s spektakulär!

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Wie man sieht, führt die Bahnlinie Richtung Barcelona gleich am Meer entlang, sicher eine wunderbare Fahrt.

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Auch wir mussten in diese Richtung, und zwar bergauf. Ganz links auf dem Foto sieht man die Straße, die mir am Vortag im Auto solche Angst gemacht hatte.

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Oben angekommen, steht dieser Herr mit dem Rücken zum Meer. Es handelt sich um Roger de Llúria (katalanische Schreibweise), einem Admiral im Dienst der Krone Aragons.

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Hier sieht man ihn ganz rechts von hinten.

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Unten noch einmal ein Blick hinunter auf Yachthafen, Bahnstation und im Hintergrund den Industriehafen.

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Unten seht Ihr den östlichen Teil Tarragonas mit der Cala Grossa.

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Wie in Barcelona gibt es auch in Tarragona Ramblas. Das hier ist die Rambla Nova und auch auf ihr gibt es wochentags verschiedene Verkaufsstände.

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Strand von Cambrils

Urlaub in Cambrils und Umgebung – Okt/Nov 2015

Nachdem ich lange nicht mehr in Spanien war, haben Sal und ich uns dieses Jahr noch eine Portion Sonne gegönnt, ehe Köln im Winter versinkt. Ich hatte mit Hilfe von Google Maps fast die ganze südliche Küste Spaniens angeschaut, mit günstigen Reiseangeboten verglichen und schließlich 8 Tage im Hotel Estival Centurion Playa im katalanischen Küstenörtchen Cambrils gebucht, etwa 100 km südwestlich von Barcelona in der Provinz Tarragona.

In den nächsten Tagen werde ich meine Sehnsucht nach diesem wunderhübschen Städtchen und seiner herrlichen Umgebung hier im Blog kundtun, indem ich Euch mit Bildern versorge. Dieser Artikel soll als Teaser und Überblick dienen, hier werde ich alle Artikel verlinken.

Parc Samà bei Cambrils in Katalonien – Teil 1
Parc Samà bei Cambrils in Katalonien – Teil 2

Spaziergang am Meer von Cambrils-Vilafortuny Richtung Innenstadt

Tarragona – Teil 1 – Ramblas und Plaça de la Font
Tarragona – Teil 2 – Altstadt

Cambrils – Teil 1 – Südliche Stadtteile und Sehenswürdigkeiten
Cambrils – Teil 2 – Altstadt und Umgebung

Katalonien: Castell Monestir d’Escornalbou im Gebirge Serres de Pradell-l’Argentera

Cambrils PlayaDas Hotel liegt direkt am Strand und so standen Strandspaziergänge öfter mal auf dem Programm.

Cambrils Playa

Das Meer bei Cambrils

 

Strand von Cambrils

Das Städtchen Cambrils selbst hat auch einiges zu bieten. Neben dem Hafen und den kleinen Geschäftsstraßen dahinter sollte man sich die Altstadt nicht entgehen lassen, die kaum ausgeschildert ist und etwas nördlich hinter einer großen Durchgangsstraße liegt.

Cambrils Altstadt

Unser erster Ausflug führte uns zu einem verwunschenen Ort ganz in der Nähe, dem Parc Samà, von einem Lehrer Gaudís gestaltet. Uralte Palmen und viele andere Bäume, skurrile Grotten und Brücken und die leicht verfallene Architektur des Herrenhauses – hier fällt es nicht schwer, sich allerhand Geschichten von Elfen, verzauberten Kindern und schwindsüchtigen Liebespaaren auszudenken…

Herrenhaus im Parc Samà

Eher zufällig gelangten wir zum Monestir d’Escornalbou – einer Anlage mitten in den Bergen, die leider bei uns zu diversen Höhenangst-Attacken führten, schon auf der Straße dahin und später beim Aufstieg zum Mini-Gebäude St. Barbara ganz auf der Spitze des Berges.

Monestir d'Escornalbou

Ein weiterer Ausflug führte uns nach Tarragona, der Provinzhauptstadt, die neben Römerruinen eine traumhaft schöne Altstadt mit monumentalen Kirchenbauten zu bieten hat. Und einen Meerblick, der seinesgleichen sucht.

Das Meer vor Tarragona

In der Altstadt von Tarragona

Und falls Euch das den Mund wässrig gemacht hat, dann schaut öfter mal hier vorbei, es werden viele viele Bilder folgen!

Familien übernachten im Ozeanarium von Lissabon

Riesige Aquarien faszinieren Eltern und Kinder, in Lissabon kann man dort sogar übernachten
Riesige Aquarien faszinieren Eltern und Kinder, in Lissabon kann man dort sogar übernachten

Das Ozeanarium in Lissabon bietet eine ganze Reihe von tollen Programmen für Kinder und Familien an. Das geht weit über die üblichen Geburtstagsfeiern (die es auch gibt) hinaus. In den Ferien kann man hier ganze Tage verbringen, das wird aber sicher schwierig, wenn dein Kind kein Portugiesisch spricht.

Was aber auch für Ferienkinder funktioniert ist das “Mit den Haien schlafen gehen”-Programm, denn hier bleibt die ganze Familie zusammen. Bucht doch einfach für eine Nacht kein Hotel sondern dieses tolle Programm, bei denen man mitten zwischen den Aquarien übernachtet und mal schauen kann, was die Haie und andere Fische nachts treiben. Um 20 Uhr geht es los, dann wird Kindern ab 4 Jahren und ihren Eltern etwas über die Unterwasserwelt erzählt. Anschließend gibt es Abendessen und eine Kinovorstellung, ehe man sich zwischen den Aquarien schlafen legt. Am nächsten Tag geht es weiter: Nach dem Frühstück dürfen die Übernachtungsgäste auch den Fischen beim ihrer Morgenmahlzeit zugucken und bekommen dann noch eine Tageslichtführung. Pro Person zahlt man 60 EUR.

Das Ozeanarium befindet sich im Parque das Nações, dem ehemaligen Expo-Gelände. Hier leben etwa 16.000 Tiere; die meisten davon Vögel, Säugetiere, Fische und Nesseltiere. Auch der seltene Mondfisch hat hier ein Zuhause gefunden.

Weitere Infos:
http://www.reiseaktuell.at/top_news/hits_for_kids/nemo_mondfisch_haie/
http://www.oceanario.pt/cms/1590

London – Teil 3 – Greenwich

Einer unserer ersten Ausflüge führte uns in den südöstlichen Londoner Stadtteil Greenwich. Ihm sieht man sehr deutlich an, dass es sich früher um eine kleine Stadt handelte. Greenwich ist ein Weltkulturerbe der UNESCO und unbedingt einen Besuch wert. Wir fuhren mit der Fähre hin und bewunderten auf dem Weg, wie viele moderne Gebäude auf beiden Seiten der Themse in den letzten Jahrzehnten gebaut wurden.

Im östlichen Teil befindet sich das Royal Naval College, die Marineakademie, die erst als Wohnheim für ehemalige Seeleute diente. Später wurden hier Offiziere ausgebildet, auch im zweiten Weltkrieg. 1959 wurde die Abteilung für Nukleare Forschung und Technologie der Marine inklusive einem Forschungsreaktor in dem barocken Gebäude untergebracht. Heute werden einige Gebäude von der University of Greenwich genutzt und das alte Hospital vom Trinity College of Music.

Im National Maritime Museum werden rund 2 Millionen Exponate aus der Seefahrt aufbewahrt, damit gilt es als das größte Museum für Seefahrtsgeschichte der Welt. Da wir uns nicht so für Seefahrt interessierten, zogen wir es vor, gleich auf den Hügel des Greenwich Parks hinauf zu steigen. Der Park gehört zu den königlichen Parks. Oben befindet sich das Royal Greenwich Observatory, heute ebenfalls ein Museum. Hier verläuft der Nullmeridian, der für die Greenwich Mean Time relevant ist.

Außerdem kann man einen Wildpark besuchen, sich im Teehaus stärken und das Planetarium besuchen. Wir verzichteten auf alle diese Aktivitäten und genossen lieber die wunderbare Aussicht.

Unseren Besuch in Greenwich schlossen wir im Innenstadtbereich ab. Der Stadtteil wirkt wie ein Dorf, besitzt viele Pubs, zwei Theater und einen Überdachten Marktplatz. Zwei Besonderheiten sind der Klipper Cutty Sark, eines der schnellsten Segelschiffe des 19. Jahrhunderts, der hier als Museumsschiff vor Anker liegt und ein Fußgängertunnel, der unter der Themse hindurch zum nördlichen Ufer, der Halbinsel Isle of Dogs, führt.

Greenwich lässt sich per U-Bahn, Zug, Bus oder mit der Fähre erreichen.

London – Teil 2 – The London Eye, das Riesenrad

Eine unserer ersten Aktionen war der Besuch des London Eye, des Riesenrads am Themse-Ufer. Man erreicht es am besten durch die U-Bahn-Stationen Westminster oder Waterloo. Verfehlen kann man es eigentlich nicht, denn mit einer Höhe von 135 Metern ist es gut zu sehen.

Das Londoner Riesenrad The London Eye
Das Londoner Riesenrad The London Eye
Ich hatte ein bisschen Sorge, weil ich unter Höhenangst leide und bei normalen Riesenrädern schnell in Panik gerate, vor allem, wenn es schaukelt. Die Gondeln des London Eye sind jedoch fest ans Rad montiert, da schwankt gar nichts. Es ruckelt auch nicht beim Anhalten, denn einmal in Betrieb hält das Rad nicht an. Es bewegt sich so langsam, dass die Zeit unten ausreicht, um alle Gäste aussteigen und die nächsten einsteigen zu lassen. Eine ganze Umdrehung dauert etwa 30 Minuten.

Aber beginnen wir am Anfang. Man kann die Eintrittskarten online oder an der Tourist Information vorher buchen, das empfiehlt sich, wenn man am Wochenende oder in der Ferienzeit fahren will. Vorab gebuchte Tickets sind manchmal auch billiger. Vor 11 Uhr ist es noch relativ leer und unter der Woche ebenfalls. Im Juli und August muss jedoch immer recht viel los sein. Wir waren Ende März am Freitag Morgen um kurz nach 10 Uhr am Ticketschalter, da war die Wartezeit sehr kurz. Wir haben den regulären Preis von 18,90 £ für mich und 15 £ für meinen Vater (Senior) bezahlt. Ich empfehle übrigens unbedingt die Anschaffung des 1 £ teuren 360° mini guide, das ist eine faltbare runde Karte, die einem zeigt, welche Gebäude man vom London Eye aus sieht.

Vor der Fahrt mit dem Riesenrad kann man noch kostenlos die 4-D-Experience mitmachen. Vor einem Green Screen ist es möglich, ein Foto aufnehmen zu lassen, das aussieht, als sei man bereits in der London-Eye-Gondel. Danach muss man etwas warten, bis man Einlass ins 3-D-Kino bekommt. Dort wird ein sehr werbewirksamer Film über ein kleines Mädchen gezeigt, das mit seinem Vater London besucht, dort auf eine Möwe aufmerksam wird, und dann setzt der 3-D-Effekt ein und man fliegt mit der Möwe über London. Die vierte Dimension bilden Windstöße, die man beim Flug erlebt, Gerüche, wenn man nach Chinatown kommt, kleine Wassertropfen, wenn Blütenblätter und andere Dinge herunterfallen usw. Sehr schön gemacht und unbedingt empfehlenswert, vor allem wenn man noch nie einen 3- oder 4-D-Film gesehen hat.

Danach geht es hinaus. Man hat die Möglichkeit teurere Tickets zu buchen, bei denen man die Warteschlange umgehen kann. Da es aber sehr leer war, kamen wir auch mit der normalen Eintrittskarte sofort an die Reihe. Die Taschen werden grob durchsucht und man wird gefragt, ob man spitze Gegenstände, Alkohol oder explosive Substanzen bei sich hat. Kinderwagen müssen zusammengefaltet werden, nicht klappbare Kinderwagen und große Gepäckstücke dürfen nicht mit an Bord.

Wenn es leer ist, wie bei uns, werden nur wenig Personen pro Gondel eingelassen, bei uns waren es, glaube ich, sechs. Da hat man viel Platz, hin und her zu gehen, Fotos zu machen und alles zu bewundern. Mindestens drei Personen kommen in eine Gondel. Zu Stoßzeiten sind es bis zu 28 Gästen. Kein Wunder, denn 3,5 Millionen Besucher genießen den Ausblick auf London vom London Eye aus pro Jahr.

Ja, was soll ich sagen – die Fahrt war wunderschön, wir hatten gutes Wetter, wenn auch etwas diesig. Bei klarem Wetter kann man bis zu 40 Kilometer weit gucken. Aber auch so gibt es so viel zu sehen! Eine Stadt mit 8 Millionen Einwohnern hat einiges zu bieten und ich konnte mich gar nicht sattsehen.

Man kann übrigens das London Eye auch nutzen, um Kindergeburtstage oder sogar Hochzeiten zu feiern, Weinproben zu machen oder Firmenfeiern zu bereichern.