Category Archives: Restaurant/Café

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Tarragona – Teil 1 – Ramblas und Plaça de la Font

Unser erster Ausflugsversuch nach Tarragona scheiterte kläglich: Wir wurden nicht schlau aus blauen, grünen und andersfarbig markierten Parkplätzen, hatten Höhenangst beim Befahren einer Rampe über dem Abgrund am Meer, verstanden erst spät, dass man an den Parkuhren das Autokennzeichen eingeben musste und selbst dann wollte die Uhr scheinbar exakt abgezähltes Kleingeld oder hatte etwas anderes zu bemängeln, was wir jedoch in verschiedenen Sprachen nicht verstanden. So gaben wir auf, kehrten einfach am nächsten Tag mit dem Zug zurück und verbrachten unbeschwert viele wunderschöne Stunden in dieser herrlichen Stadt.

Vom Bahnhof aus wendet man sich nach rechts und gleich wird’s spektakulär!

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Wie man sieht, führt die Bahnlinie Richtung Barcelona gleich am Meer entlang, sicher eine wunderbare Fahrt.

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Auch wir mussten in diese Richtung, und zwar bergauf. Ganz links auf dem Foto sieht man die Straße, die mir am Vortag im Auto solche Angst gemacht hatte.

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Oben angekommen, steht dieser Herr mit dem Rücken zum Meer. Es handelt sich um Roger de Llúria (katalanische Schreibweise), einem Admiral im Dienst der Krone Aragons.

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Hier sieht man ihn ganz rechts von hinten.

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Unten noch einmal ein Blick hinunter auf Yachthafen, Bahnstation und im Hintergrund den Industriehafen.

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Unten seht Ihr den östlichen Teil Tarragonas mit der Cala Grossa.

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Wie in Barcelona gibt es auch in Tarragona Ramblas. Das hier ist die Rambla Nova und auch auf ihr gibt es wochentags verschiedene Verkaufsstände.

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Die Pension Domus Inn, alle Zimmer gehen zu diesem hübschen Innenhof hinaus

Sardinien: Olbia

Wir wohnen auf Sardinien in Cala Gonone und freuen uns darüber, dass man vom Köln/Bonner Flughafen aus so gut nach Olbia kommt, von da aus sind es nämlich nur etwa eineinhalb Stunden mit dem Auto zu unserer Wohnung. Diesmal hatten wir leider ein Problem. Airberlin hat jegliche Flüge, die wir so schön ausgesucht hatten, auf andere Zeiten verschoben. Wir kamen also erst um 16:15 Uhr an, bis man Koffer und Auto hat, ist es frühestens 17 Uhr, sprich, wir wären wohl erst so gegen 19 Uhr in Gonone angekommen. Da wir die Wohnung hier aber erst klarmachen müssen (Wasser und Strom anstellen, den Boiler anwerfen, putzen und Bett machen), wären wir mit Einkaufen und Abendessen wohl erst völlig erschöpft gegen Mitternacht ins Bett gefallen.

Das gefiel uns nicht, also buchten wir ein Zimmer in einer Pension in Olbia. Ich kenne die Stadt nur von der Autostrada aus bzw. die Strecke vom Hafen. Sal war schonmal da und sagte zu Recht, Olbia sei nicht besonders schön. Das stimmt auch, es ist irgendwie eine Zweckstadt. Aber dafür war die Pension außergewöhnlich hübsch und gut ausgestattet. Die Zimmer waren geradezu irrwitzig sauber. Ich habe zum ersten Mal auf einer Memory-Schaum-Matratze geschlafen. Erst drückte ich mit der Hand drauf und fand sie bretthart. Dann setzte ich mich im Schneidersitz drauf und sank ein. Aber zum Liegen war sie ziemlich klasse, ich habe sehr gut geschlafen und Sal auch.

Aber vor dem Schlafen haben wir noch die Einkaufsstraße erkundet, ein köstliches Eis gegessen und in der Pizzeria Da Antonio lecker gespeist.

Olbia und die Pension Domus Inn werden uns ab jetzt öfter wieder sehen, wenn unsere Flüge zu spät ankommen oder vormittags starten.

Tipp: Snack Bar in Orosei

Die Snack Bar mit Blick auf den Dorfplatz und die Kirche - sehr empfehlenswert
Die Snack Bar mit Blick auf den Dorfplatz und die Kirche - sehr empfehlenswert

Direkt am Dorfplatz an der Via Nazionale befindet sich die Snack Bar. Dort kann man leckere kleine Gerichte essen. Wir aßen Focaccia mit diversen Belägen, die allerdings nichts mit der dicken Focaccia zu tun hat, die man sonst kennt, eher handelt es sich um eine dünne Spianada – ganz frisch und köstlich. Der Kaffee ist ebenfalls empfehlenswert, er kommt fast ohne Flüssigkeit daher und wird offensichtlich mit so hohem Druck ins Tässchen befördert, dass die Bitterstoffe nicht nachkommen. Auch der Kaffee Ginseng ist hier sehr lecker. Wein und Averna mundeten ebenfalls.

Übrigens sind hier auf Sardinien alle Getränke in Bars unglaublich preiswert. Ein Glas Wasser mit oder ohne Kohlensäure kostet zwischen 30 und 50 Cent, ein Kaffee (Espresso) einen Euro, ein Glas Wein knapp zwei Euro und ein Averna, Mirto oder Crema die Limoncello etwa zwei Euro.

La Pineta, die Pinienbar im Pinienwäldchen von Cala Gonone

Mitten in Cala Gonone befindet sich ein Pinienwäldchen, eigentlich eine Parkanlage, und an deren Rand sitzen wir gern in der Bar La Pineta. Hier trinken wir das übliche: Kaffee, Ginseng-Kaffee ( Café Ginseng – ein köstliches Gebräu mit karamelligem Geschmack, erinnert ein bisschen an Baileys), Oran-Soda, Kaffee, Mirto in weiß oder rot, Limoncello, Kaffee, Cola, Gassosa (Sprite-artige Getränke) oder auch mal Kaffee. Das Eis ist ebenfalls überaus wohlschmeckend und auch die Spianada, ein weiteres flaches sardisches Brot mit Käse und Schinken ist lecker.

Das beste aber sind die schattenspendenden duftenden Pinien, aus denen man von Vögelchen besungen wird. Letzten Sommer hat mir auch eine Grille etwas vorgezirpt, sobald ich erschien. Zwischen den Piniennadeln am Boden wachsen zarte Blümchen und auch ein Schmetterling verirrt sich gern mal in die Beet-Bepflanzung.

Köstlichkeiten der besonderen Art

Für Fleischfreunde
Für Fleischfreunde

Ich schwärme ja gerne mal von den tausend leckeren Sachen, die es hier auf Sardinien zu essen gibt. Dazu gehören tatsächlich auch “Würstel” oder, wenn man keinen Umlaut zur Hand hat “Wurstel”, kleine Würstchen, die man einfach so, auf Brot oder auch auf der Pizza isst. Das Gericht auf dem Bild jedoch werde ich verschmähen.

Meine besonderen sardischen Leckereien sind Moddizzosu (ein ganz weiches fladenartiges Brot mit Kartoffelanteil), Mortadella, Schinken und Käse Käse Käse… Dann natürlich die vielen gefüllten und ungefüllten Nudeln, Oliven und Mirto, den leckeren Likör aus Myrte. Letzteren gibt es in rot (nur aus der Beere) und weiß (aus Beere und Blättern) und sie sind beide ausgesprochen lecker und natürlich gesundheitsförderlich. ;-)

Eine weitere Spezialität ist Bottarga, das ist ein Zeug aus dem Rogen der Großkopfmeeräsche und wird in allen möglichen Speisen verwendet, auch in Pastagerichten und auf der Pizza. Außerdem schmecken hier die frischen Gurken und Tomaten aus Sardinien sehr lecker, auch wenn sie oft ein wenig gammelig aussehen.

Von den Keksen und dergleichen will ich gar nicht anfangen, das ist ein so trauriges Thema, weil ich mindestens ein Jahr hier leben müsste, um die alle durchprobieren zu können und jedes Jahr gibt es neue Sorten.

Aachen: Köstlich japanisch essen in der Miyabi Sushi Bar

Die Miyabi Sushi Bar in Aachen
Die Miyabi Sushi Bar in Aachen

Eigentlich fiel uns die Miyabi Sushi Bar nur auf, weil es gerade ein Sonderangebot gab, bei dem man diverse Hauptgerichte für die Hälfte des regulären Preises bekommen konnte. Und natürlich, weil mir alle japanischen Restaurants auffallen, schließlich ist Sushi mein Lieblingsessen!

So wanderten wir also mittags wieder zur Großkölnstraße 71 zurück und betraten die kleine Bar. Sie ist mit allen möglichen Dekorationsartikeln geschmückt, die teilweise schön und teilweise auch recht kitschig sind. Wir entschieden uns nicht für das Sonderangebot sondern für ein dreigängiges Menü für 11,90 EUR und bekamen erst eine Miso Wan Suppe. Miso-Suppe kennen die Sushi-Fans sicher, diese beinhaltete zusätzlich einige Fisch-Stückchen. Danach gab es einen sehr leckeren Salat mit Sojasprossen, Möhren, Fisch und noch einigen anderen Leckereien mit Miyabi-Sauce, die nach Sesam schmeckt und nichts mit europäischen Salatsaucen gemein hat. Anschließend wurde uns Sushi kredenzt – sehr sehr lecker, auch wenn es dem Aussehen nach nicht von einem echten Sushi-Meister gemacht war. Aber der Fisch war superzart und zerging geradezu auf der Zunge.

Fazit: Sehr gut und auch noch günstig!

Restaurant VaPiano in Münster

In Münster muss man wirklich nicht auf gutes Essen verzichten. Ein ungewöhnliches Konzept hat dabei das VaPiano auf der Königsstraße 51.

Lecker essen im VaPiano in Münster
Lecker essen im VaPiano in Münster

Obwohl die Küche durchaus gehoben ist, handelt es sich um ein Selbstbedienungsrestaurant. An verschiedenen Theken erhält man Vorspeisen und Salate, Pizza, Pasta und alkoholische Getränke. Erst bei der Bestellung wird das Essen zubereitet – genau nach den Wünschen und vor den Augen des Gastes: “Mit Peperoni? Soll ich die Sauce mit Wein ablöschen? Ich empfehle ihnen keinen Parmesan zu den Gambas, aber Sie können natürlich trotzdem gerne welchen bekommen!” Das sind typische Fragen, die die Köche dort stellen. Dabei wird nicht an frischen Kräutern gegeizt, deren Blättchen von der Pflanze direkt in die Pfanne wandern.

Auch die Pasta ist ganz frisch, denn sie wird in der hauseigenen Nudel-Manufaktur hergestellt. Portionsweise wird sie aus kleinen Töpfchen geholt und muss nur noch ca. zwei Minuten kochen, ehe sie in die Sauce wandert.

Jetzt im Sommer sitzt man draußen, an einem der noch erhaltenen Adelshöfe entlang der Königsstraße, die wenig befahren ist. Man bekommt im VaPiano selbst ausgezeichnete Nachtische, alternativ besucht man das gegenüberliegende Firenze – ein Eiscafé mit einer erschreckend großen Auswahl köstlicher Eissorten.

Und falls du in nächster Zeit nicht nach Münster kommst, ist das kein Hinderungsgrund – VaPiano-Lokale gibt es mittlerweile überall in Deutschland.

Link:
http://www.vapiano.de