Monheim

Von Hitdorf (Leverkusen) nach Monheim – Teil 2

Fast hätte ich Teil 2 vergessen, aber hier kommt er nun endlich. Wir befinden uns noch in Hitdorf, wo ich weiterhin viele liebevoll geschmückte Häuser und herrliche bepflanzte Gärten bewundern konnte.

HitdorfEin kleiner Hafen reiht sich an den nächsten.

Von Hitdorf nach MonheimAber schließlich bog ich landeinwärts ab, denn am Rhein entlang geht es nur auf einer unschönen Autostraße weiter.

Von Hitdorf nach MonheimMacht aber nichts, denn hier hat es mir auch sehr gut gefallen.

Von Hitdorf nach Monheim

Selbst als ich durch industriell geprägtes Gebiet spazieren musste, machten es die Insekten und Blumen am Wegesrand immer noch zu einem sehenswerten Spaziergang. Und die Architektur dieses Teils der Bayerwerke, der sich mit Getreide beschäftigt, ist ja immerhin interessant anzuschauen.

Von Hitdorf nach Monheim

Am Ortseingang von Monheim befindet sich ein Pferdehof mit Restaurant, der Reiterhof Gut Blee.

Monheim

Auf den Feldern blühte der Mohn.

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Leider ist es hier am Rheinufer nicht mehr ganz so idyllisch, Dormagen auf der anderen Rheinseite ist für seine Industrie berühmt.

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Über einige Rheindeiche spaziert man nun fast direkt auf das Monheimer Schloss zu, dass über eine Brücke zu erreichen ist.

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Es handelt sich aber gar nicht um ein echtes Schloss, sondern um eine sehr große Villa. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts als Sommerhaus für den Kölner Juristen und Politiker Eugen von Kesseler erbaut. Heute wird sie als Tagungs- und Kongressstätte verwendet. Der Schlosspark steht allen Interessierten offen.

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Hier die Architektur aus der Nähe:

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Verlässt man den Schlosspark, entdeckt man, dass sich auch andere Menschen hübsche Häuser gebaut haben, wenn auch nicht ganz so groß.

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An der “Doll Eck” wird jedes Jahr die Weiberfastnacht eingeleitet. Das Glockenspiel wurde im Jahr 2000 eingeweiht und kann verschiedenste Stücke spielen. Es erklingt um 11, 13, 15, 17, 18 und 19 Uhr.

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Der rund 600 Jahre alte Schelmenturm.

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Und zum Schluss der berühmte Gänselieselbrunnen. Die Figur wurde 1937  von dem Düsseldorfer Bildhauer Julius Haigis geschaffen. Diese Gänseliesel ziert auch das Stadtwappen von Monheim. Johann Peter Aschenbroich war seit 1695  Vogt des bergischen Amtes Monheim. In sein Dienstsiegel nahm Aschenbroich die Darstellung einer Magd mit einer Gans auf und von da an wurde die Figur immer wieder verwendet. Mit dem Finger auf den Lippen wird die Gänseliesel dargestellt, weil sie ihr schnatterndes Federvieh zur Ruhe bringen will. Das bedeutet, dass in amtlichen Dingen Verschwiegenheit walten soll. Mehr zum Brunnen erfahrt Ihr auf den Seiten der Stadt.

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Monheim hat mir sehr gefallen, und ich habe vor, mir das Städtchen noch einmal genauer anzusehen.